Haßlinghausen Ortslage, Bauerschaft, Industrieort, Transformation
Leseanleitung
Dieses Dossier ist dreischichtig aufgebaut:
Ebene I — Sachlage: Belegbare Sachverhalte. Keine Wertung.
Ebene II — Rechtsrahmen: Anwendbare Normen. Keine Wertung.
Ebene III — Bewertung und Optionen: Interpretationen, Szenarien, Handlungsempfehlungen.
Ebene I und II sind stabil und quellengestützt. Ebene III ist austauschbar, ohne die Faktenbasis zu beschädigen.
Offene Quellenlagen werden als Forschungseinladungen gekennzeichnet (🔍) — mit konkretem Archivzugang und unbeantworteter Frage.
Rechtshinweis: Dieses Dokument ist eine Sachstandsdokumentation mit juristischer Orientierung. Es ist kein Rechtsgutachten im Sinne des § 3 RDG.
Bezugsdokument: Dieses Dossier folgt der Rahmenordnung und dem Glossar des Einern-Dossiers (Open Society Docs). Der Vergleich mit Einern dient der Heuristik — er strukturiert Fragen, trifft aber keine Vorentscheidung über parallele Strukturen.
Nüchtern. Belegbar. Quellengestützt. Keine Wertung.
I.1 Die Wasserscheide als geographische Grundkonstante
Haßlinghausen liegt auf dem Haßlinghauser Rücken, einer eigenen naturräumlichen Untereinheit (Nr. 3371.15) innerhalb des Niederbergisch-Märkischen Hügellands. Der Rücken trennt das nach Norden zur Ruhr entwässernde Bergisch-Märkische Hügelland Ardey von der südlich angrenzenden Wupper-Ennepe-Senke.
Der Sprockhöveler Bach, das nächste größere Fließgewässer, ist als Nebenfluss der Ruhr im Flusssystem der Ruhr geführt. Die Entwässerung geht nach Norden. Topographische Höhenangaben für das unmittelbare Umfeld reichen von ca. 210 m bis ca. 310 m ü. NHN.
Quellenklasse: P (BfN-Landschaftssteckbrief, Naturschutzinformationen NRW, amtliche Fließgewässerlisten), T (Wikipedia, Komoot, bergfex)
I.2 Geographischer Kontext
I.2.1 Mikro: Ortslage
Haßlinghausen liegt im Süden des Stadtgebiets Sprockhövel. Siedlungstypus: ehemals lockere Hofschaftsstruktur mit zahlreichen Außenortschaften (Berzhäuschen, Bruchhausen, Dellwig, Drögenpütt, Eckhöfchen, Hobeuken, Hofuhr, Landringhausen, Rennebaum, Schee, Scherenberg, Scheven, Stefansbecke, Sundern, Teswinkel, Weuste, Wiggers u.a.), heute Stadtteil mit zentraler Mittelstraße.
I.2.2 Meso: Grenzsaum
Haßlinghausen grenzt im Südwesten an Wuppertal-Nächstebreck, im Osten an Gevelsberg, im Süden an Schwelm. Von Nordwesten bis Nordosten grenzen die Sprockhöveler Stadtteile Gennebreck, Sprockhövel und Hiddinghausen an.
Quellenklasse: T (Wikipedia „Haßlinghausen")
I.3 Zeitschicht A: Erstnennung und Bauerschaft (14.–15. Jh.)
I.3.1 Erstnennung
Haßlinghausen ist laut tertiärer Überlieferung 1304 erstmals urkundlich belegt: genannt wird „Henricus de Hastlinchusen". Die Namendeutung wird als „bei den Häusern der Leute des Hastilo" zusammengefasst. Der Primärbeleg ist derzeit nicht verifiziert.
Quellenklasse: T (Wikipedia mit Verweis auf Urkundeneditionen — Primärnachweis ausstehend)
I.3.2 Bauerschaft und territoriale Zuordnung
Nach derzeitiger Quellenlage bildete Haßlinghausen historisch eine eigene Bauerschaft („In der Hastynkhuser bur") im Amt Wetter und Hochgericht Schwelm der Grafschaft Mark.
Das Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 verzeichnet für die Bauerschaft Haßlinghausen 22 Steuerpflichtige mit Abgaben zwischen einem halben und zwölf Goldgulden. 1705 sind in der vergrößerten „Haßlinghauser Baurschafft" 61 Steuerpflichtige für die Rentei Wetter nachgewiesen.
Quellenklasse: P (Schatzbuch der Grafschaft Mark 1486 — ediert und zugänglich), T (Wikipedia)
I.3.3 Grundherrschaftliche Zuordnung
I.4 Zeitschicht B: Kirchspiel und Konfession
I.4.1 Kirchspielzuordnung
Für 1648 ist Haßlinghausen als eine von zwölf Bauerschaften im Kirchspiel Schwelm belegt (Dekanat Schwelm, „Haßlinckhusen").
Quellenklasse: S (Geschichtsüberblick Kath. Pfarrei St. Marien Schwelm)
I.4.2 Evangelische Eigenständigkeit
Eine königliche Kabinettsordre Friedrichs Wilhelms IV. vom 18. Februar 1841 begründete die evangelische Eigenständigkeit Haßlinghausens. Die heutige evangelische Kirche („Schwanenkirche") wurde 1854 eingeweiht. Ältere gottesdienstliche Nutzung erfolgte in einer Kirchschule bzw. einem Schul- und Bethaus.
Quellenklasse: S (HGV-Magazin, Böhmer-Festschrift zur 100-Jahr-Feier 1954)
I.4.3 Katholische Gemeinde
Die katholische Gemeinde St. Josef wird auf ein Missionshaus von 1909 zurückgeführt; Grundsteinlegung 1914, Einweihung 1915.
Quellenklasse: S (HGV-Magazin, Dekanat Schwelm)
I.4.4 Kirchenbücher
Für die evangelische Kirchengemeinde Haßlinghausen sind im Landeskirchlichen Archiv der EKvW (via Archion) Kirchenbücher nachgewiesen: Taufen ab 1843, Beerdigungen ab 1843, Trauungen, Konfirmationen und Abendmahl in weiteren Bänden bis 1945.
Quellenklasse: P (Archion — Nachweis der Primärüberlieferung)
I.4.5 Pfarrschule
An der Straße „Untere Heide" steht das Gebäude der ehemaligen Pfarrschule — ein verputztes Bruchsteinhaus mit grünen Schlagläden. Das Gebäude kann als baulicher Hinweis auf eine eigenständige kirchliche Bildungsinfrastruktur in Haßlinghausen gelesen werden.
Quellenklasse: Photodokumentation (Ankerpunkt 2)
I.4.6 Konfessionelle Prägung
Die evangelische Kirchengemeinde Haßlinghausen gehört heute zum Kirchenkreis Schwelm innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), einer unierten Landeskirche.
I.5 Zeitschicht C: Höfe und Hofschaftsstruktur
I.5.1 Hofschaften
Die Gemeinde Haßlinghausen bestand neben dem Hauptort aus zahlreichen Außenortschaften und Hofschaften. Die Vielzahl namentlich überlieferter Hofschaften deutet auf eine hofschaftsbasierte Siedlungsstruktur hin.
Quellenklasse: T (Wikipedia „Haßlinghausen")
I.5.2 Harke-Hof
An der Ecke Dorfstraße / Im Dorf steht der Harke-Hof — ein Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel mit grünen Schlagläden und Torinschrift: „Erbaut 1756 · Harke-Hof · Erneuert 2006". Das Gebäude ist den denkmalgeschützten Häusern Sprockhövels zugeordnet.
Ein lokales Bildungsportal beschreibt unter dem Namen „Hacke Hof" ein „imposantes Bauernhaus" an derselben Stelle. Ob „Harke" und „Hacke" denselben Hof bezeichnen, ist ohne archivalischen Beleg nicht gesichert.
Quellenklasse: Photodokumentation (Ankerpunkt 1), T (Medienwerkstatt Mühlacker)
I.5.3 Hofstelle Scheven
Die Studie zur „Siedlung Am Bunne" (Hilgenstock-Rohrschneider/Hockamp) identifiziert die Hofstelle Scheven als „große alte Hofstelle", die zur Bauerschaft Haßlinghausen gehörte, kirchlich jedoch zur Sprockhöveler Kirchengemeinde zählte. Das ist ein belegter Fall, in dem Hof- und Kirchspielzugehörigkeit auseinanderfallen.
Quellenklasse: S (Hilgenstock-Rohrschneider/Hockamp, „Kleine Geschichte der Siedlung Am Bunne")
I.5.4 Bruchstein-Hofschaftsgebäude
Am Standort Hausnummer 3 (genaue Straße: zu ermitteln) steht ein massiver Bruchsteinbau mit Rundbogenfenstern im Giebel und schmalem Wirtschaftsweg zwischen eng stehenden Gebäuden. Die Bauform entspricht dem regionaltypischen Muster einer Hofschafts-Topographie.
Quellenklasse: Photodokumentation (Ankerpunkt 3)
I.5.5 Höfeverband-Struktur
I.6 Zeitschicht D: Bergisch-märkische Grenze (14.–18. Jh.)
I.6.1 Territoriale Lage
Haßlinghausen gehörte nach derzeitiger Quellenlage (T/P via Schatzbuch 1486) zur Grafschaft Mark (Amt Wetter, Hochgericht Schwelm). Die bergisch-märkische Grenze verlief südlich.
I.6.2 Dialektgrenze
Die Region zwischen Ruhr und Wupper wird als ostbergisches Übergangsgebiet beschrieben, das nord-/südniederfränkische und südwestfälische Spracheigenschaften trägt. Der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel veranstaltet regelmäßig einen „Plattdeutschen Abend" (2019: 33. Ausgabe).
Quellenklasse: S/P (LVR-Portal „Ostbergisch"), S (HGV-Magazin)
I.7 Zeitschicht E: Napoleonische Verwaltung (1806–1816)
I.7.1 Verwaltungskette
Einern / Haßlinghausen → Mairie Haßlinghausen → Kanton Schwelm → Arrondissement Hagen → Département Ruhr → Großherzogtum Berg
I.7.2 Kantonzuordnung — gelöst
Die Archivalie im Landesarchiv NRW (Bestand Großherzogtum Berg, AA 0637) ist mit „Mairie Hasslinghausen (Canton Schwelm)" überschrieben — Budgetübersichten der Gemeinden des Ruhrdepartements, 1812–1813. Damit ist die bisher im Einern-Dossier (I.5.1) als offen markierte Kantonzuordnung eindeutig beantwortet.
Quellenklasse: P (Landesarchiv NRW, Archivportal-D)
I.7.3 Übergang zu Preußen
1817: Preußische Bürgermeisterei Haßlinghausen als Nachfolgerin der Mairie. 1844: Umwandlung in das Amt Haßlinghausen. Zugehörige Gemeinden: Haßlinghausen, Gennebreck, Linderhausen, Hiddinghausen I.
Quellenklasse: T (Wikipedia „Amt Haßlinghausen", GenWiki)
I.8 Zeitschicht F: Kohle, Eisen, Glas (17.–20. Jh.)
I.8.1 Steinkohle
Steinkohlenbergbau im Raum Haßlinghausen ist spätestens seit dem 17. Jahrhundert belegt. Die Zeche Nachtigall erreichte 1644 mit einem Stollen das Ortsgebiet. Weitere Zechen: Dreckbank, Deutschland (Gründungsmitglied des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats), Neu-Haßlinghausen (Eisensteinzeche, 1860–1868).
Quellenklasse: T (Wikipedia zu den einzelnen Zechen), S (bergbauaktiv.de)
I.8.2 Eisen: Haßlinghauser Hütte
Am 17. Juli 1855 wurde die staatliche Konzession für eine Hochofenanlage erteilt. Die Hütte verarbeitete lokalen Kohleneisenstein, Steinkohle, Kalk und Wasser. Ca. 19 Jahre Betrieb; 1875 stillgelegt; 180 Beschäftigte verloren ihre Arbeit.
Quellenklasse: S/T (Wikipedia „Haßlinghauser Hütte", bergbauaktiv.de, LWL-Presseinformation)
I.8.3 Glas: Glashütte
Auf dem ehemaligen Hüttengelände entstand 1891 eine Glashütte, die bis 1964 in Betrieb war.
Quellenklasse: S/T (Wikipedia „Haßlinghauser Hütte", Stadt Sprockhövel)
I.8.4 Drei Industrieschichten
Die Abfolge Kohle (ab 17. Jh.) → Eisen (1855–1875) → Glas (1891–1964) bildet drei aufeinander folgende Industrieschichten am selben Ort. Jede Schicht nutzt Voraussetzungen der vorherigen.
I.8.5 Kohlenweg und Transportachse
Der Deutschland-Bergbauwanderweg des HGV verknüpft die „Wittener Kohlenstraße" mit Wegen im Raum Haßlinghausen. Eine Bildbeschreibung zur Brücke über die Kohlenbahn vermerkt den Anschluss an die Wittener Straße, „zur Erbauungszeit die ‚Hauptkohlenstraße' in der Grafschaft Mark".
Quellenklasse: S (HGV-Wanderflyer „Deutschlandweg"), T (Wikimedia Commons)
I.8.6 Bergbau-Erinnerungszeichen
Vor einem Wohnhaus steht ein Grubenhunt (Förderwagen) mit Schlägel-und-Eisen-Symbol und der Inschrift „Glück auf!" — als Vorgarten-Denkmal aufgestellt. Das Objekt dokumentiert eine fortwirkende Bezugnahme auf die Bergbauvergangenheit im privaten Raum.
Quellenklasse: Photodokumentation (Ankerpunkt 4)
I.9 Zeitschicht G: Kommunale Neuordnung (19.–20. Jh.)
I.9.1 Verwaltungsgeschichte
1817: Bürgermeisterei Haßlinghausen. 1844: Amt Haßlinghausen. Zunächst Landkreis Hagen, ab 1887 Kreis Schwelm, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis. 1. Januar 1970: Zusammenschluss zur Stadt Sprockhövel; Haßlinghausen wird Sitz des Rathauses.
I.9.2 Teilabgabe an Wuppertal
Bei der Neugliederung 1969/1970 wurden „kleine Gebietsteile" von Haßlinghausen an Wuppertal umgegliedert (Stadtbezirk Oberbarmen). Damit ist eine Teilabgabe — analog zu Gennebreck — belegt.
Quellenklasse: T (Wikipedia „Gebietsänderungen NRW 1970")
I.9.3 Einwohnerzahlen
1931: 4.180 Einwohner (3.639 ev., 381 kath.), Fläche 1.410 ha. 2011: 6.220 (Zensus). 2018: 8.845 (Stadt Sprockhövel). 2022: 5.730 (Zensus).
Quellenklasse: P/S (Handbuch der Ämter und Landgemeinden 1931), T (Citypopulation)
I.10 Die vier Ankerpunkte
| Ankerpunkt | Objekt | System |
|---|---|---|
| 1 | Harke-Hof, Fachwerk auf Bruchstein, 1756/2006 | Höfe und Hofschaftsstruktur (I.5) |
| 2 | Ehemalige Pfarrschule, Untere Heide | Kirchspiel und Konfession (I.4) |
| 3 | Bruchstein-Hofschaftsgebäude, Hausnummer 3 | Höfe und Hofschaftsstruktur (I.5) |
| 4 | Grubenhunt mit „Glück auf!" | Kohle, Eisen, Glas (I.8) |
Die Zuordnung der Ankerpunkte zu den Systemen ist heuristisch, nicht archivalisch gesichert.
I.11 Acht überlagernde Systeme — Synthese
→ Vollständige Systemtabellen und Strukturprinzip: siehe Rahmenordnung
Im Vergleich zu Einern (heuristisch, nicht strukturübertragend): Die institutionellen Systeme sind nahezu identisch. Die lebensweltlichen Systeme sind schwächer dokumentiert. Die Transformationsereignisse sind breiter — drei Industrieschichten statt einer Transportachse. Ob diese Komplementarität eine reale Strukturdifferenz abbildet oder nur den Stand der Quellenerschließung spiegelt, ist selbst eine offene Frage.
Anwendbare Normen. Keine Wertung.
II.1 Denkmalrecht
Der Harke-Hof und mindestens ein weiteres Gebäude sind in lokalen Denkmallisten geführt. Anwendbar: Denkmalschutzgesetz NRW (DSchG NRW), insbesondere §§ 2–3 und § 9.
II.2 Kommunal- und Gebietsreformrecht
Eingemeindung nach Sprockhövel und Teilabgabe an Wuppertal erfolgten auf Grundlage des Düsseldorf-Gesetzes (1970).
II.3 Archiv- und Quellenzugangsrecht
Relevante Bestände: Landesarchiv NRW, Stadtarchiv Sprockhövel, Landeskirchliches Archiv der EKvW (Bielefeld). Zugang nach ArchivG NRW § 6.
II.4 Planungs- und Bauordnungsrecht
(Platzhalter — auszufüllen, falls Nutzungsfragen zu den dokumentierten Gebäuden entstehen.)
Hier erst argumentativ. Interpretationen austauschbar.
III.1 Strategische Einordnung
III.1.1 Verhältnis zum Einern-Dossier
Haßlinghausen und Einern teilen dieselbe Wasserscheide, dieselbe territoriale Grenze, dasselbe Amt, denselben Kanton. Die Parallelisierung ist heuristisch produktiv: Sie strukturiert Fragen und macht Lücken sichtbar. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Strukturen des einen Ortes stillschweigend auf den anderen übertragen werden.
III.1.2 Kerninterpretation
Haßlinghausen ist kein Randort, sondern ein Ort mit drei aufeinander folgenden Industrieidentitäten, einer eigenständigen Kirchengemeinde-Werdung (1841) und einer Hofschaftsstruktur, die bisher nicht systematisch erschlossen ist.
III.1.3 „Derer von Haßlinghausen"
Der Titel des Projekts stellt mit dem Fragezeichen die richtige Frage: Gibt es für Haßlinghausen eine Familienbiographie, die — wie bei Einern die von Eynern — alle Zeitschichten in sich trägt? Die Antwort liegt in den Archiven.
III.2 Offene Quellenlagen — priorisiert
Strukturentscheidende Lücken
1. Höfeverband-Frage (I.5.5): Gab es eine Oberhof-/Unterhof-Struktur? — Markenakten, Lehnsregister (Landesarchiv NRW).
2. Grundherrschaftliche Zuordnung (I.3.3): Waren Haßlinghauser Höfe dem Kloster Werden pflichtig? — Urbar-Editionen.
3. Kohlenweg-Streckenführung (I.8.5): — Preußische Uraufnahme 1840, HGV-Archiv.
Identifikatorische Lücken
4. Harke-Hof (I.5.2): Erstnennung, Besitzgeschichte, Denkmal-Nr. — Stadtarchiv Sprockhövel.
5. Pfarrschule (I.4.5): Gründungsdatum, Trägerschaft. — Stadtarchiv, HGV.
6. Erstnennung 1304 (I.3.1): Welche Urkunde? — Westfälisches Urkundenbuch.
Ergänzende Lücken
7. Konfessionelle Prägung vor der Union. 8. Wenker-Bögen. 9. Schützenwesen. 10. Einwohnerreihe. 11. Wasserscheide-Lage.
III.3 Handlungsempfehlungen
Quellenhierarchie formalisieren: Alle T-Quellen durch P- oder S-Nachweise ersetzen, soweit möglich.
Harke-Hof recherchieren: Stadtarchiv Sprockhövel, Katasterakten, Denkmalakte.
Höfeverband-Frage klären: Die größte offene Strukturfrage. Nur über Archivarbeit zu beantworten.
Pfarrschule dokumentieren: Kompakter Rechercheauftrag für den HGV oder das Stadtarchiv.